Allein SEIN.

Unser Alltag kann uns schon ganz schön ermüden…

besonders wenn wir uns mit vielen unterschiedlichen Menschen umgeben. Als soziale Wesen, stehen wir in diesen Situationen im ständigen Austausch. Dabei ist es unheimlich schwierig „bei sich“ zu bleiben. Allen voran, wenn wir unter Druck und Bewertung stehen.


Manche Menschen wirken positiv auf dich, bereichern dich – andere wiederum kosten unheimlich viel Kraft. Dies merkst du am besten daran, dass du nach einem Treffen mit diesen anstrengenden Leuten müde und ausgelaugt bist. Manche sind so negativ, dass man sich danach sogar richtig schlecht fühlt. Und dies muss noch nicht einmal daran liegen, dass dein Gegenüber dich kritisiert oder gar angegriffen hat. Es kann auch einfach sein, dass dieser Mensch etwas an sich hat, dass dich dazu veranlasst nicht ganz du selbst zu sein. Meist sind solch beeinflussenden Menschen sehr autoritär oder erfolgreich, sodass man schnell dazu neigt gefallen – oder funktionieren zu wollen. Oder (dies gilt besonders für Gruppen) man möchte schlichtweg dazugehören.

Und doch spürt man in Intervallen, dass man sich darin verliert. Dass man nicht authentisch lebt… oder sein kann. Die Seele leidet darunter, denn Selbstliebe bedeutet eben auch, dass man zu sich steht und sich nicht verleugnet.


Und schlimmer noch… ein „schlechter Umgang“ führt nicht selten dazu, dass wir Entscheidungen in unserem Leben fällen, die uns auf den falschen Weg bringen. Was schlussendlich dazu führt, dass wir uns fragen, wieso wir ständig auf der Suche sind. Meist ist es eine Art „Suche nach uns selbst“.


Deswegen ist es umso wichtiger Zeit mit sich allein zu verbringen. Nur allein sind wir 100% wir selbst – völlig unzensiert. Der Moment, wenn die Welt Draußen bleibt, man sich aufs Sofa oder Bett wirft und einmal tief durchatmet ist wahnsinnig echt und im Hier & Jetzt. Dies sind wichtige Oasen im Alltag. Sie geben Zeit zum Reflektieren, Verarbeiten, Orientieren und Ausruhen. Unter dem Hashtag #metime beispielsweise, wird sichtbar, wie die Leute die Ruhe und die Zeit mit sich allein wieder für sich entdecken.

Vielleicht auch Dank Corona, und dem damit verbundenen Gefühl nun nicht ständig irgendwas verpassen zu können.



Menschen, die sich stets von ihren eigenen Gedanken und Gefühlen ablenken müssen und sich dementsprechend viel unter Leuten bewegen sind meist nicht ganz im reinen mit sich selbst, laufen vor etwas weg oder haben sich in einem ruhelosen Alltag ein wenig verloren.

Das interessante ist, dass Zeit mit sich allein – dass „sich zurückziehen“, uns oftmals sogar sozialer werden lässt. Denn eine gewisse Selbstreflektion führt dazu, dass wir unser Handeln im Alltag auch einmal selbst betrachten und ggf. schlechtes Verhalten bemerken. Zudem sind wir entspannter und toleranter, wenn wir mal wirklich abschalten und unseren Gedanken freien Lauf lassen konnten.

Wenn diese Zeit dann auch noch qualitativ hochwertig ist, – wir sie z.B. mit wohltuenden Dingen füllen wie Yoga, baden, Tagebuch schreiben, kreativ sein, in die Natur gehen, meditieren… dann ist dies nicht nur eine Erholung für unsere Seele, sondern auch für den Körper.


Es ist also durchaus wichtig, auch mal Zeit allein zu verbringen, die Akkus aufzuladen und sich selbst in diesem oft stressigen Alltag zu erkennen, zu fühlen und die innere Stimme wieder zu hören.

Also – bleib bei dir! ;)


Womit verbringst du die Zeit alleine? Zeigt es mir doch mal auf Instagram unter #barfussuebermoos



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